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Hier finden Sie intererssante Informationnen zum Thema Energiesparen, Trinkwasser, uvm.:

- Heizungswasser Korrosionsschutz ÖNORM H 5195
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Sparen macht sich bezahlt - 9 Energiespartipps rund ums Heizen
- Blei im Trinkwasser

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  • Heizungswasser Korrosionsschutz önorm H 5195

    Kommt Ihnen das bekannt vor:

    • Heizkörper werden nicht mehr oder nur mehr teilweise warm?
    • Ubermäßiger Wasserverlust - regelmäßiges Nachspeisen notwendig?
    • Fußbodenheizung bzw.Wandheizung wird nicht mehr warm?
    • Ständiges Gasen der Heizkörper?
    • Regelmäßiges Entlüften?
    • Umwälzpumpe und/oder Mischer laufen heiß oder bleiben stecken?

    Die Gründe:

    - Durch die Wasseraufwärmung im Kessel / Wärmetauscher / Brennwertgerät /Wärmepumpe fällt Kalk aus. Dieser fällt zu 8O % im wärrneerzeugenden Gerät und zu 20% in dessen unmittelbarer Nähe aus.

    - Erfolgen sehr viele Nachspeisungen, kommt es bei Heizungen mit geringem Wasserinhalt (zB Wärmetauscher, Gastherme, Brennwertgeräte) sehr rasch zu Verkalkungen bzw. Verschlammungen.

    - Bei Verwendung von verschiedenen Metallen (Fe, Cu, Al, etc.) entsteht ein elektrochemischer Prozess, ein Stromfluss entsteht, unedlere Metalle werden abgebaut.

    - Wir klären Sie gerne in einem persönlchen Gespräch auf.

    Der optimale Schutz

    Ein sehr guter Korrosionsschutz wird mit einer Korofin plus-Dosierung erreicht (500-g-Flasche pro Heizung mit ca. 350 Liter Wasserinhalt). Jährliche Feststellung des Korofin plus-Gehaltes mit geeignetem Messbesteck ist notwendig (Sollwert zwischen 300 und 500 mg/l).

    Korofin plus bildet einen ausgezeichneten fettartigen Schutzfllm. Zusätzlich reguliert Korofin plus den pH-Wert, stabilisiert den vorhandenen Kalk und beugt wirksam Korrosionen vor. Über den im Rücklauf eingebauten Heizungswasserschutzfilter werden vorhandene Verschmutzungen des
    Heizungssystems ausgefiltert.

    Die effektive Sanierung

    Bei korrodierten Systemen unterwandert Korofin plus durch die dispergierende Wirkung - langfristig den Rost und Schlamm. Die gelösten Rückstände werden im Heizungswasser mittransportiert. Über einen speziellen - im Rücklauf eingebauten - Heizungswasserschutzfilter erfolgt die effektive Ausfilterung der gelösten Teile.

    Gebrauchs- und Einfüllanleitung

    1. Korofin plus (eine 500-g-Flasche reicht für 350 Liter Heizungswasserinhalt) mit Wasser ca. 1:10 vorverdünnen. Zur Einbringung der verdünnten Lösung eignet sich eine elektrische Pumpe, eine Abdrückpumpe, sowie eine spezielle - händisch zu bedienende - Füllpumpe (Über die möglichen Arten der Füllung von Korofin plus beraten wir Sie gerne).

    2. Während die Heizungsanlage in Betrieb ist, wird in kurzen Abständen das verdünnte Korofin plus eingebracht. Dies ermöglicht eine rasche und vollständige Durchmischung.

    3. Nach 3 - 4 Wochen 1l Heizungswasser an Thermochema einsenden und auf die Wirkstoffkonzentration überprüfen lassen (Sollwert zwischen 300 - 500 mg/l).

    4. Besteht bei den beiden Manometern des HW - Schutztilters ein Druckunterschied von 0.5 bar, ist der Filtereinsatz zu reinigen.

    5. Je nach Systemgröße (bis 1.500l Wasserinhalt alle 2 Jahre, über 1.500l Wasserinhalt jährlich) ist das Heizungswasser lt. ÖNORM H 5195-1 - einschließlich der lnhaltsstoffe von Korofin plus - zu analysieren. Die gemessenen Daten sind ins Heizungswasser-Anlagenprotokoll einzutragen.

    Hinweis:
    Korofin plus von Thermochema eignet sich hervorragend fur Fußboden- und Wandheizungen, sowie Radiatoren und Konvektorenheizungen.

    9 Energiespartipps rund ums Heizen

    1. Heizen Sie Ihre Räume je nach individuellem Bedarf
    Jedes Grad Raumtemperatur mehr bedeutet rund 6% mehr Energieverbrauch. Heizen Sie daher jeden Raum nach seiner Nutzung (Bsp. Wohnräume 21°C, Küche und Schlafzimmer 18°C, Gänge und Stiegenhäuser 15°C, Bad und WC wohlige 23°C).

    2. Temperieren Sie wenig benutzte Räume abwechselnd
    Manche Räume werden nur wenige Stunden am Tag genützt. Heizen Sie diese in der restlichen Zeit auf niedriger Temperatur. Das spart Energie, verhindert aber ein Auskühlen des Raumes, der dann wieder mit großem Energieeinsatz aufgeheizt werden müsste.

    3. Heizen Sie nachts nicht voll durch
    Senken Sie die Temperatur während der Nacht um 2°C. Ein Ausschalten der Heizung ist kontraproduktiv, da das neuerliche Erwärmen ausgekühlter Räume sehr viel mehr Energie benötigt (Ausnahme: besonders gut isolierte Häuser).

    4. Achten Sie auf Ihre Fenster
    Beim Lüften kann viel Wärme verloren gehen. Lüften Sie kurz und mit weit geöffnetem Fenster statt Ihre Fenster über einen längeren Zeitraum zu kippen. Schalten Sie das Thermostatventil am Heizkörper während des Lüftens ab.

    5. Dichte Fenster sparen Energie
    Undichte Fenster und Türen sind Energiefresser und sollten so weitgehend wie möglich vom Fachmann abgedichtet werden. Spezielle Produkte sind auch für den Laien einfach zu montieren helfen den Wärmeverlust zu reduzieren. Schließen Sie Ihre Rollläden bei Dunkelheit, sie wirken ebenfalls Wärme dämmend.

    6. Freie Bahn für die Wärme
    Sind Heizkörper nicht verbaut, kann sich die Wärme rasch im Raum verteilen. Ungünstig sind hingegen lange Vorhänge oder Möbel unmittelbar vor den Heizkörpern, die viel Wärme absorbieren und so der Raumluft vorenthalten.

    7. Verwenden Sie keine Zusatz-Heizgeräte
    Scheinbar billige elektrische Zusatzheizgeräten wie Heizlüftern oder Einzelradiatoren wirken sich mit ihrem hohen Stromverbrauch negativ auf Ihre Energiekosten aus. Wenn Sie mit der bestehenden Heizung nicht die gewünschte Wärme erzielen, lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

    8. Entlüften Sie Ihre Heizkörper
    Luft, die in die Heizkörper eindringt, behindert die Wasserzirkulation. Das berüchtigte Glucksen ist ein sicheres Zeichen für Luft in der Heizung. Ein Alarmzeichen ist aber auch, wenn es trotz hoher Vorlauftemperatur nicht richtig warm wird. Die Entlüftung kann bei modernen Heizungsanlagen einfach selbst vorgenommen werden.

    9. Wählen Sie Ihre Vorlauftemperatur richtig
    Moderne Heizungen gleichen die Vorlauftemperatur selbsttätig der Außentemperatur an, was Energieverbrauch und Kosten deutlich reduziert. Bei steigender Außentemperatur kann auch die Vorlauftemperatur gesenkt werden. Die individuelle Einstellung der Heizkurve kann aber z.B. auch der Installateur übernehmen.

    Blei im Trinkwasser

    In Altbauten fand sich im Trinkwasser ein Bleigehalt der die Grenzwerte der WHO überschreitet. Dieser Bleigehalt ist auf die Trinkwasserleitungen aus Blei zurückzuführen, welche vorwiegend in Objekten, die vor 1930 errichtet wurden, verwendet wurden.

    Die Länge des Leitungssystems wirkt sich eindeutig auf die Bleikonzentration an der Entnahmestelle aus. Die unterschiedliche Trinkwasserzusammensetzung (Hochquellenwasser, Grundwasser) hat auf die Bleikonzentration keine Auswirkungen. Diese Objekte bedürfen einer dringenden Sanierung, ein Teil dieser Objekte wurde zwischenzeitlich saniert. Was geschieht mit den restlichen?

    Der Austausch aller Trinkwasserleitungen die offensichtlich in Blei ausgeführt sind, ist weiter voranzutreiben. Wohnobjekte, die eine sehr starke Überschreitung des Bleigehaltes im Trinkwasser aufweisen, sind bevorzugt einer Sanierung zuzuführen. Bei allen neuen Hauszuleitungen bzw. Neuinstallationen sind bleifreie Materialen zu verwenden, wobei auch eine eventuelle Lötung bleifrei zu erfolgen hat.

    Maßnahmen zum Zwecke des Korrosionsschutzes (Phosphatzugabe) sind zwar in den verwendeten Dosierungen und bei sorgfältigem Betrieb für die menschliche Gesundheit als unbedenklich zu bezeichnen, sollten aber hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen (Nachverkeimung) betrachtet werden. (vgl. Österreichisches Lebensmittelbuch Kapitel B1)

    Die Beschichtung bestehender Hausinstallationen mit Kunststoffen könnte ebenfalls ein Ansatz zur Vermeidung von Blei im Trinkwasser sein. Derartige Beschichtungsverfahren, die Kunststoffe auf Epoxidharzbasis verwenden, können für Altbauten mit schützenswerter Innenstruktur (z.B. Jugendstil) eine mögliche Lösung darstellen. Allerdings dürfen hier keine Lötarbeiten mehr vorgenommen werden, da die Wärmeentwicklung die Kunststoffbeschichtung beschädigt und der Schutz vor Blei im Trinkwasser unwirksam wird.

    Die Installation eines Schwermetallfilters bei der Trinkwasserentnahme ist ebenfalls eine Möglichkeit sich vor Blei im Trinkwasser zu schützen. Die Bleiaufnahme über das Trinkwasser hängt auch sehr vom Verhalten der Nutzer ab. In Leitungen stagniertes Wasser soll nicht als Trinkwasser verwendet werden. Es kann erhöhte Gehalte an verschiedenen chemischen und mikrobiellen Verunreinigungen enthalten, insbesondere können bei Rohrleitungen aus Blei erhöhte Blei-Konzentrationen auftreten.

    Was kann der Konsument tun:

    • Wasser ablaufen lassen: Nach längerem Verbleib des Wasser im Leitungssystem (z.B.: über Nacht, Urlaub, etc.) wird empfohlen dieses stagnierte Wasser vor dem Trinken oder vor der Verwendung zur Speisezubereitung ablaufen zu lassen. Dieses Wasser kann für andere Zwecke (z.B. Blumen gießen, etc.) verwendet werden, um eine Wasservergeudung zu vermeiden.
    • Als Richtlinie für die Menge, die man ablaufen lassen soll, werden ca. 5 bis 10 Liter (ein halber bis ein ganzer Kübel) empfohlen. Die erforderliche Menge ist jedoch von der Struktur der Leitungssysteme abhängig. Wenn z.B. die Steigleitung im Gebäude noch aus Bleirohren besteht, die Wohnungsinstallation bereits jedoch aus nicht bleihältigen Materialen gefertigt ist, ist nur ein kurzes Abrinnen lassen nicht zielführend.
    • Eine Benutzung der Toilette-Spülung, wenn sich diese am gleichen Versorgungsstrang wie jene Entnahmehähne für das Trinkwasser befindet, kann ebenfalls zur Verminderung der Menge an stagniertem Wasser beitragen.
    • Hinweis: Abkochen des Wassers bringt keine Verminderung der Bleikonzentration, durch Verdampfung kann es sogar zu einer Aufkonzentrierung kommen.
    • Es sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrung genügend Kalzium, Phosphor und Eisen enthält, da ein Mangel an diesen Stoffen die Bleiaufnahme erhöht.

    Für folgende Personengruppen sind alle genannten Vorsorgemaßnahmen besonders wichtig:

    • Schwangere Frauen: weil Blei bereits im Mutterbauch auf den Embryo und Fötus übergehen kann und die Kalzium-Versorgung oft ungenügend ist.
    • Babys und Kleinkinder: weil sie im Hinblick auf ihre Entwicklung besonders empfindlich sind und in diesem Stadium bereits der Grundstein für erhöhte Blei- Akkumulationen z.B. in den Knochen gelegt wird.

    Auszug aus einem Vortrag von Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr.techn. Werner WRUSS ESW Consulting Wruss ZT GmbH .


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